Klassisch unterwegs: Basso Fior di Loto Campagnolo Record

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Nach einer etwas längeren Reparaturzeit (den kompletten Sommer in Bremen) wegen eines eingeklebten Innenlagers bei dem Radhändler meines Vertrauens stand heute die erste Probefahrt mit dem Basso an.

Wenn ich Zeit habe setze ich morgen einmal ein paar mehr Fotos von dem Aufbau rein. Ich hatte mir den Rahmen vor ein paar Monaten über das Rennradforum organisert und wollte ihn gerne als mein Standard Rennrad für Bremen aufbauen. Ich mag die Basso Rahmen, mein blaues Basso Fixie ist irrsinnig agil und ich mag das Design der Rahmen mit diesen ulkigen Abdeckkappen für die innenverlegten Bremszüge im Oberrohr und der halb-integrierten Sattelstützenklemme. Meine Idee war CCC, also erstens Campagnolo, zweitens Carbon und drittens cehnfach. Das war teuer und brauchte etwas Zeit bis alles zusammengekauft war; vieles ist aus der Record Gruppe, aber auch von Chorus und die Bremsen sind sogar “nur” moderne Veloce. Ich schätze aber gerade die sehr, die SKeleton Bremsen von Campagolo hingegen gefallen mir vom Design überhaupt nicht. Sehrschön fidne ich die Campagnolo Omega V Hochprofilfelgen, die passen auch farblich mit dem dunklen Eloxat gut zu dem Rahmen, der neben schwarz keine andere Farbe duldet.

Nachdem also sicher war, dass Werder in Augsburg heute verlieren würde, schwang ich mich auf das Rad und fuhr auf der westlichen Seite der Weser runter Richtung Riede. Wie neue Räder , nun einmal sind, sie fahren gut, meint man. Das hier ist vielleicht nicht ganz so schnell wie mein Canyon aber immer noch schnell genug. Oder vielleicht war ich heute auch zu lahm. Die Sitzposition empfand ich mit zunehmender Fahrt als immer unbequemer bis ich merkte, dass sich der Lenker langsam nach vorne drehte, weil ich ihn nicht fest im Vorbau fixiert hatte. Das Phänomen kenne ich schon, ähnliches ist mir bereits einmal auf dem Velothon passiert.

In Theddinghausen war Dorffest und ich musste durch die Menschenmassen wie ein Lachs gegen die Strömung  schwimmen. Schlimmer war allerdings der Geruch nach Pizza, Pommes und gegrillten Champignons, der mir zum Verweilen riet. Danach kam ich nach Werder und überquerte die Weser kurz vor Achim.

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Ich hatte wenig verlangen durch Achim und über die viel befahrene Straße zurück nach Bremen in den Süden zu fahren, zumal ich auch nur bessere Positionslichter montiert hatte. Also machte ich mich auf nach Oyten und Sagehorn, um dann am Wümmedeich nach Borgfeld zu fahren. Mittlerweile war es auch schon ziemlich dunkel und ich kam nun auf dieses blöde Stück rote Schotterpiste entlang der Bahnstrecke auf dass ich jedesmal komme, wenn ich alleine fahre und nie wenn ich mit einer Gruppe unterwegs bin. Nach 200 Metern hatte der Mavic Reifen einen Platten. Soweit zu der Haltbarkeit von diesen wirklich gut aussehenden Reifen. Ich hatte dann die Gelegenheit den letzten von meinen 25 Conti Schläuchen zu montieren, die ich im “Big Pack” ziemlich genau vor einem Jahr gekauft hatte.

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Jetzt war es richtig dunkel und ich war froh als ich runter vom Deich und wieder in der Stadt war. Was mir dann zuhause die Möglichkeit gab das Stoppelkamp 83 Meter Tor zu sehen.

Das Basso fuhr sich gut, fast kein Unterschied zum Canyon. Hier und da muss noch ein wenig geschraubt werden. Vor allem am Vorbau.

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Sales: Cannondale Bad Boy Ultra MTB Modell 2005 Size L

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Zum Beginn der Cross Saison zu verkaufen; eine schnelle Alternative für Straße und Gelände

Diesen “Bad Boy” habe ich 2005 gekauft für damals etwa 1.600€ und bin damit mehr oder wenig wenig in den folgenden zehn Jahren gefahren. Crossen ist nicht mein Ding, auch im Winter fahre ich lieber Rennrad, deshalb stand der Junge die letzten vier Jahre nur im Trockenen.

Die Größe ist “L”, die Rahmenhöhe etwa 50 cm, damit passt der Rahmen Fahrern die etwa 1,75 bis 1,90 groß sind.

Das Cannondale ist in einem sehr guten Zustand, es gibt keine Beulen oder Stauchungen und auch die Anzahl von Kratzern hält sich in Grenzen. Bremsen und Schaltung sind perfekt eingestellt, Verschleißteile wurden gewechselt und halten noch viele Kilometer.

Ausgewechselt wurden Kette, Reifen, Lenkergriffe, und die Scheibenbremsbeläge vor einem Jahr. Dabei wurde die hydraulische Bremsanlage entlüftet und mit neuer Flüssigkeit gefüllt, so dass nun wieder gut dosiert gebremst werden kann.

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Bremsen
Hayes hydraulische Scheibenbremsen hinten und vorne
Originalausstattung

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Schaltung
Sram X7 Rapid Fire Schalthebel
3 x 9 Gang mit Sram X-7 Schaltwerk hinten und Deore 3-fach Umwerfer vorne
FSA V Drive Kurbel und Kettenblätter

Laufräder
Felgen Mavic CXP22 geöst mit Cannondale Naben
Schwalbe CX Pro Reifen, wenig gefahren

Rahmen und Gabel
Aluminium, Matt-schwarz lackiert mit Aufnahmen für Scheibenbremsen.
Gabel passend für 26er und 700C Laufräder
Vorne mit “Federung”
Hardtail

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Anbauteile
Cannondale Octopus Pedale
Flaschenhalter
Carbon Lenkerhörnchen
Sattel Cannondale Rennrad

Bis auf die Anbau- und Verschleißteile ist das Bad Boy in der Originalausstattung von 2005. Es gibt zwei Dinge die ein Käufer wissen sollte:

Die Federung der Vorderradgabel funktioniert eigentlich nicht. Das ist nicht schlimm, da man diese mittels Lockout am Gabelschaft oben einfach ein- und ausschalten kann. Ich bin das Rad größtenteils ohne Federung gefahren. Sollte aber jemand Interesse an einem gefederten Vorderrad haben, dann müssten vermutlich die Feder und Dämpfungselemente vom Fachhändler ausgetauscht werden.

Der Sattel kann zwar benutzt werden, hat aber ein paar Risse und ein Austausch ist empfehlenswert. Da der Sattel ohnehin zum Hintern passen muss lass ich diesen erst einmal dran.

Der große Vorteil des Bad Boy Ultras sind die schmalen 700C Felgen, auf die auch die schmalen Schwalbe Pro CX 32 Reifen passen. So hat man einen schnellen Laufradsatz für die Stadt, mit dem man aber auch gut im Gelände unterwegs sein kann.

Bei Bedarf habe ich noch einen weiteren 700C Laufradsatz mit Scheibenbremsen zum Tausch der mit Rennradreifen 700C x 23 ausgestattet ist.

Das Bad Ultra ist ein sehr schickes Rad mit einer sehr coolen Lackierung auf der die Cannondale Aufkleber fast nicht zu sehen sind. Durch die sinnige Ausstattung ist das Rad eine gute Alternative für diejenigen, die schnell auf Asphalt und im Gelände unterwegs sein wollen.

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Ich würde mich freuen, wenn das Rad wieder mehr genutzt würde. Bitte einfach melden.
Ich habe den bösen Jungen auch mal bei Ebay Kleinanzeigen reingestellt für 650€ VHB.

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Fotos von der Weserrunde

Noch zwei Stück aus dem Ärmel: Auch als Fisch kann man die Weserrunde mitffahren. Da man dann naturgemäß den Sattel Richtung Lenker herunterglitscht, empfiehlt es sich die Sattelstellung entsprechend anzupassen.

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Heldenfoto zum zeigen und erzählen entsprechender Epen zehn Jahre später:

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RTFs im Testvergleich: Große Weserrunde vs. Lauenau

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Vorsicht, Beitrag enthält Weser.

An den letzten beiden Wochenende hatte ich das Vergnügen an zwei RTFs teilzunehmen. Doch welche ist unterm Strich besser gewesen? Große Weserrunde und RTF Lauenau im streng wissenschaftlich-analytischem Vergleich.

Die Auswahl der Vergleichskriterien für Produkte der Serviceindustrie ist ein komplexes Unterfangen über dass sich die Forschung bislang nicht einig ist. Diverse Forschungsergebnisse, beispielsweise Groeninger [2017], Oehm [1897] oder Matze [2020] bestätigen dies, auf eine einheitliche Definition von Mindestkritierien kann sich nicht festgelegt werden. In Anlehnung an Boertz/Döring [2014] die in jeder empirischen Arbeit erwähnt werden müssen, wird der gegebenen Komplexität durch eine angemessene Chaotik in Methodik und Durchführung Rechnung getragen. Zahlenmässige Angaben in Form von arabischen Zahlen wurden nach Dilbert [1999] ermittelt und bewertet.

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Um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, wurde die Einführung an dieser Stelle beendet und mit dem Vergleich begonnen.

1. Anreise

Große Weserrunde

= große Anreise. Treffpunkt morgens um 4 Uhr am Bahnhof. Zumindest gibt mir dies die Gelegenheit meinen 14 jährigen Sohn zu treffen, der sich zum Zeitpunkt des Frühstückens auf einem Ausflug in die Küche begibt, um Nahrung für seine nächtlichen Onlineballerspieleskapaden zu beschaffen. Im Zug dann in einem Abteil mit dem was Bremer Clubs eben so Samstags Morgens um 4 Uhr ausgespuckt haben und nun auf dem Weg zurück in die Provinz ist. Neben uns sitzt ein Typ der den Abfallkorbdeckel öffnet um herreinzubrechen, ein angesichts getrübter Zielgenauigkeit hoffnungsloses Unterfangen. Tobias kann ihn gerade noch überreden die Toilette zu benutzen, wir hören ihn würgen und kotzten noch bevor sich die automatische Tür wieder schließt. Leider die Kamera nicht rechtzeitig zur Hand gehabt.

Da die Bahn von sechs bis neun einen Streik angekündigt hat zittern wir dann in der S-Bahn an jedem Bahnhof zwischen Wunstdorf und Bückeburg ob der Zug wieder anfährt oder eben nicht wieder. Doch Lokführer sind auch nicht doof, wer will denn schon am Samstag morgen in Haste drei Stunden rumsitzen, da haste nix von. S-Bahn fährt zum Glück weiter bis nach Bückeburg wie geplant. Von dort aus über einen ersten Berg nach Rinteln.  Im dunkeln konnten wir den zum Glück nicht sehen, wären sonst vermutlich wieder umgekehrt. Das Ausmaß unserer Leistung wird erst auf dem Rückweg erkennbar.

RTF Lauenau

Der Wecker klingelt um 6:45 Uhr. Dann wird klar dass es nicht der Wecker ist sondern ein Anruf von Hannes, der mich fragt wo zum Teufel ich denn bleibe, denn wir wollten mit seinem Wagen um 6:30 Uhr bei ihm losfahren. Anziehen und frühstücken wird ein wenig hektisch, aber dann fahren wir in Seelenruhe nach Lauenau wo wir 1 1/2 Stunden später bei guten Wetter ankommen. Nervend: Gang vom 80 Meter entfernten Parkplatz zur Anmeldestelle im Schwimmbad – das kostet ein paar Körner.

2. Begleitung

Große Weserrunde

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Mit Philipp, Jonas und Tobias im Zug. Gute Stimmung wie üblich. In Rinteln warten dann auch noch Jan und Sebastian auf uns; wir bekommen eine eigene Startzeit und radeln in unserer Gruppe los. Recht schnell wird klar, das ich der langsamste von allen bin, was dann dazu führt das sich relativ entspannt am Ende der Gruppe vor mich hingurken darf. Ein paar Mal, insbesondere an Anstiegen falle ich hinten raus, aber oben oder bei der Abfahrt warten alle immer nett auf mich, einpaar Mal zieht mich Tobias wieder an die Gruppe ran (Danke). Insgesamt klappt es aber sehr gut und der Leistungsunterschied ist auch nicht so signifikant. Ganz am Ende kneife ich dann vor der Route durch die Berge von Aetzen (Aerzen) und ziehe es vor mit den neu gewonnen Küs Freunden an der Weser und somit am Atomkraftwerk nach Rinteln zu fahren. Keine Nennung des Wortes Atomkraftwerk ohne einen Link zu S.Y.P.H.s Industriemädchen.

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RTF Lauenau

Allein auf weiter Flur mit Hannes, kein Bremer verirrte sich nach Lauenau – doch ganz am Ende sehen wir einen im Trikot vom RCB. Eigentlich sollten noch Eddie und seine Frau mitkommen, die aber in letzter Stunden absagen. Da wir viel zu spät für den Start gekommen sind fahren wir quasi die ganze Strecke alleine. Gestählt durch die große Weserrunde bin ich in Bestform. Hannes darf ab und an vorne im Flachen Führungsarbeit machen, aber auf den Anstiegen und Abfahrten gebe ich zur Abwechslung mal das Tempo vor.  Auch nicht schlecht. Irgendwann überholen wir eine Gruppe gelber Visbeker und ein Mädel hängt sich an uns ran, muss aber dann wieder auf ihre (lahmeren) Jungs warten. Sonst lernen wir leider niemanden neu kennen. Mit Hannes fahre ich aber sehr gerne, da wir das gleiche Maß an Anstrengung und an Nicht-Ernsthaftigkeit in unsere Touren legen.

3. Strecke

Große Weserrunde

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Die große Weserrunde ist nicht ausgeschildert und da ich immer noch nicht im Besitz eines Garmins bin, bin ich auf Gedeih und Verderb meinen Garminausgestatteten Freunden ausgeliefert. Nicht, dass dies ein Problem wäre und auch das Routing mit deren Garmins funktioniert ausgezeichnet. Ich würde mir ja auch gerne einen Garmin kaufen, finde aber, dass diese sich von der Nutzerfreundlichkeit irgendwo zwischen einem Commodore 64 und einem IBM386 mit MS DOS bewegen: XCOPY C:\Test\ A: . Und seitdem Bedienungsanleitungen länger als 20 Seiten sind und nicht mehr auf Papier gedruckt werden, lese ich diese ungern – kein Zeit dafür.

Ansonsten gibt es bei der Weserrunde über die Streckenführung nichts zu meckern. Ab und an werden doch arg kleine Wege und Abkürzungen benutzt, in Hameln fahren wir einmal über die Terasse eines Biergartens und verfahren uns gleich anschliessend. Es geht fast immer recht dicht an der Weser entlang bis auf zwei Abstecher in die Hügel, einmal auf der Hinfahrt nach Hannoverisch Münden und einmal auf der Rückfahrt von Polle nach Aerzen. Da gibt es denn eine alternative Strecke, die sich aber im nachhinein auch als länger herausstellt. Über 300 Kilometer kommen so einige Höhenmeter zusammen, bei so einer Distanz bin ich dann auch froh, dass es nicht zu viele wurden. 300km sind lang und länger als Lauenau. Das hat den Vorteil, dass man anschliessend viel zu erzählen hat. So lange Distanzen bin ich bislang selten gefahren; Tokyo-Itoigawa Rennen 2008, etwa 290 km in etwas mehr als 10 Stunden auf dem Rad und 12 Stunden insgesamt und mit vielen, vielen fiesen Höhenmetern und Ampeln. Yokohama – Hamamatsu 2010 ähnlich lang und hart. Aber seitdem ich zurück in Deutschland bin, bin ich nur selten mehr als 200 km an einem Stück gefahren. Jetzt gibt es wieder viel von Heldentaten zu berichten.

RTF Lauenau

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Quasi direkt nach dem Start geht es mit den Anstiegen los. Die Strecke ist gut ausgeschildert in den Farben des ausrichtenden Radklubs Victoria Lauenau. Bereits nach 50 km haben wir fast 800 Höhenmeter in den Beinen. Die erste Abfahrt ist auf einer sehr schicken und schnellen Landstrasse und endet etwas abrupt und gefährlich an einem T Stück ohne Vorwarnung. dann geht es wieder in kleinen Wegen weiter hoch. Teilweise sind die Steigungen recht giftig und es fällt mir schwer alles im großen Kettenblatt abzuarbeiten – aber zunächst geht es noch. Die Landschaft ist jedenfalls großartig, viele Hügel, Wälder, einzelne Bauernhöfe hier und da und das alles bei sehr gutem, sonnigen Wetter aber auch nicht zu heiß. Eine Gegend zum verlieben – man möchte noch einmal 20 sein und neu anfangen, am besten gleich in Tevenhausen. Obwohl heiraten, Kinder großziehen etc. sind größtenteils vollbracht und wenn ein Drehen zurück an der Uhr dies wieder nach sich ziehen würde dann vielleicht doch eher nicht. Bei Tevenhausen fahren wir einen Teil der Strecke zwei Mal. Dazu kommen ab und Radfahrer entgegen, vermutlich von der Marathontour. Das ist etwas irritierend aber wir lassen das nicht zu. Raus aus de Kalletal zurück an die Weser  setzen wir bei Großenwieden mit der Fähre über. Das ist originell und kann nicht jede RTF bieten. An der nächstgelegenen Verpflegungsstation klärt und ein älterer Herr mit noch älterer Team Telekom Mütze auf, dass wir nun die Auswahl zwischen zwei Strecken zurück nach Lauenau haben: Die flache Alternative, oder noch einmal den Berg hoch zur Schaumburg und weiter zur Paschenburg.

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Das wollen wir natürlich unbedingt, einmal das Palais Schaumburg sehen! Oder einmal Palais Schaumburg sehen? Die Steigung zieht noch einmal ordentlich an und bringt mich letztlich auf das kleine Kettenblatt. Danach eine super Abfahrt bis fast nach Lauenau rein. Streckenplanung also super, fast keine Bundesstrassen, viele Anstiege auf kleinen Strassen, viele Abfahrten auf geräumigen Alleen. Aber eben auch schon nach 150 km zu Ende.

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4. Verpflegung

Große Weserrunde

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Verpflegungsstationen etwa alle 50 km. Manchmal gibt es nur eine Cola und einen Stempel aber fast alle Lokationen sind großartig. Der Campingplatz Himmelspforte direkt hinter dem Regipswerk Bodenwerder wird mir auf ewig in Erinnerung bleiben: “Es ist verboten warmes Wasser von den Toiletten mitzunehmen”. Es ist vermutlich auch verboten kalt in die Becken zu pinkeln. Dicke Holländer in frottierten Bademanteln kommen wir aus den Waschräumen entgegen. Irgendjemand hat doch die Uhr zurückgestellt, oder?  In Holzminden eine Blockhaushütte namens “Hafenbar”. Ich denke an Ford Capri, Batida de Coco, Tritop und wilde Wodka Parties kurz hinter Tschernobyl mit Alwin und Peter. Dier Verpfelegung ist OK, das Mittagessen in Hannoversch Münden auch udn die einzige Gelegenheit mal mit ein paar anderen Leuten zu sprechen. Wir treffen zwei Zigarrenliegeradfahrer und unterhalten uns mit ihnen, der eine fährt ein Cabrio, der andere vollverkleidet. Ich stelle mir vor, wie sein Cabrio bei Regen vollläuft und nur noch der Kopf vom Kinn aufwärts aus dem Wasser in seiner Kiste hervorragt. Die übrigens auch nicht leicht ist: 36 kg wollen bewegt werden, vor allem den Berg hoch. Das Boothaus in Beverungen ist auch so eine Zeitkapsel. Wie hat das alles überlebt aus den Siebzigern?

Der letzte Rast in Polle ist der Hit: Wir sitzen auf einer Terasse auf einem Campingplatz an der Weser und bekommen Getränke, Kaffee und vor allem Erdbeerkuchen umsonst.Eigentlich wollen wir gar nicht mehr weiter und wünschten uns Torsten wäre mit seinem Eifelland Wohnwagen da. Am Ende dann auch noch Essen am Start. Alles wirklich gut organisiert.

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“Ein Salamibrötchen bitte” “Das macht 50 Cent.” Eigentlich möchte man ja dann sagen: “OK, geben Sie mir alle, ich verkaufe die am Montag vor der Uni für ‘nen Euro” aber wir sind fürs Radfahren und nicht für den Profit gekommen. An der ersten Station in Hemeringen nach ca. 30 km beisse ich in zwei leblose und labrige Waffeln bevor Hannes mir sagt, dass hier besonders das selbstgemacht Rosinenbrot zu empfehlen ist. Das ist wirklich gut. es gibt quasi alle 25 km eine Verpflegungsstation und so brauche ich nur einmal auf einen Riegel zurückzugreifen. Rosinenbrot gibt es überall. Bananen, Obst, Müsliriegel, nichts außergewöhnliches aber eben gut für eine RTF. Am Ende gibt es dann noch gegrillte Bratwurst und Kuchen. Der ist aber leider schon fast weg, da wir zwei Stunden nach der Meute gestartet sind und uns viel Zeit gelassen haben.

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5. Rückfahrt

Große Weserrunde

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Sebastian meinte, dass wir es locker im hellen wieder zurück nach Bremen schaffen. Schummerig wurde es allerdings schon auf der Rückfahrt nach Bückeburg. Die Bahn brachte uns dann einen weiteren, langen Aufenthalt in Wunstdorf ein, dummerweise war da dann auch schon lange das Shoppingcenter im Bahnhof geschlossen (bereits seit 14 Uhr!). So gegen 23 Uhr war ich zuhause, ein 19 Stunden Abenteuer.

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Nicht Herr Sato.

RTF Lauenau

Hannes fährt, wir quatschen und nach ca. 1 1/2 Stunden setzt er mich netterweise zu Hause bei mir ab.

Fazit

Beides lohnenswerte RTFs, dieses Jahr haben wir neben diesen beiden auch wieder die Adlerrunde, der rote Fuchs und die Delmenhorst RTF gefallen. Visbek war auch nicht schlecht und auch Barrien. Bramsche fand ich nicht so doll. Schade, dass nun alles vorbei ist bis zum nächsten Jahr – aber wenn das Wetter gut ist, dann fahre ich noch den Münsterland Giro. Welche war nun besser? Keine Ahnung.

Handlungsempfehlung

Die Untersuchungen machen klar, dass eine Beurteilung der Qualität von RTFs anhand von standardisierten Kriterien nur dann eine signifikante Aussage haben kann, wenn die Anzahl der untersuchten Objekte deutlich erhöht wird. Aufgrund dieses Untersuchungsergebnisses wird empfohlen weitere Analyse in kommende Forschungsvorhaben einzubetten um auf der Basis gesicherter statistischen Erhebungen Aussagen zu treffen, deren mittlere Standardabweichung einen gewissen Grad von Allgemeingültigkeit zulässt.

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Kein Zusammenhang. Schafft aber auch bestimmt 51,151 km in der Stunde.

Der Autor dankt seinen Mit-fahrern und -forschern.

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Wo mein Nagasawa herkommt

Mein Nagasawa ist hier.

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Der traditionsreichste Radtreffs Bremen: Das Kiosk zur gelben Gefahr

Letztens musste ich irgendwo im Web lesen, dass angeblich die Ausfahrt des Radclubs xy Bremen, die mit der längsten Tradition in der Hansestadt ist. Das ist leider komplett falsch.

Nachweislich treffen sich bereits seit mindestens Sommer 1904 Bremens sportliche Fahrer am Kiosk an der Ecke Schwachhausener Heerstrasse und Scharnhorststrasse, das somit als die Geburtswiege des Rennsports in Bremen zählen darf. Das Kiosk wurde um die Jahrhundertwende erreichtet und diente zunächst als Pferdetränke für die Strassenbahn (die damals noch von Pferden gezogen wurde)  von Bremen nach Borgfeld und Lilienthal. Mit dem Aufkommen des Automobils und der Massenhaltung von Rädern, wurde der Kiosk in den nächsten Jahren zum Treffpunkt von Radfahrern die sich aufmachten in das Grüne der näheren Umgebung. Bereits vor dem 1. Weltkrieg startete die Frauen-Anfängergruppe von Schwarz-Weiß-Grau Bremen ihre wöchentlichen Trainings hier jeden Montag um 18:30 Uhr.

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Mit dem ersten Weltkrieg war dann erst einmal Schluß mit lustig. Viele Frauen und vor allem viele Anfänger fielen auf dem Feld der Ehre für das Vaterland und sind heute mit ihren Stahlrädern fern der Heimat begraben.

Die Zwanziger und Dreissiger Jahre brachten dann erst einmal wieder Spaß und Abenteuer in das Leben vieler Menschen. Das Kiosk war im November 1918 dem ersten englischen Bombenangriff auf Bremen zum Opfer gefallen und wurde im Jahr 1921 wieder neu aufgebaut, zunächst in einer sehr bescheidenen Ausführung. Schnell erlangte es wieder alte Beliebtheit.

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Nachdem auch im 2. Weltkrieg wieder eine Menge Frauen und Anfänger dran glauben mussten, begann ab 1945 der Wiederaufbau des Kioskwesens in Bremen. Das Kiosk zur gelben Gefahr  bekam nun seine charakteristische Farbe und seinen Spitznamen.

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In den Fünfzigern und Sechziger Jahren begann die Blütezeit des Radsports am Kiosk zur gelben Gefahr. Hunderte von Radfahrern versammelten sich dort an den Wochenenden, um sich gut gelaunt mit einer Flasche Haake in der Tasche aus der Stadt zu machen. Wurden die Sechstagerennen in Bremen ausgetragen, so traf man sich vor und nach den Rennen am Kiosk um mit Gleichgesinnten zu diskutieren und sich die eine oder andere Flasche Haake auf den Kopf zu hauen.

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Frauen Anfänger Gruppe 1972

In den nächsten Jahren ging es dann ständig bergab: Miss-management, Besitzerwechsel, Carbonräder… Shimano Schaltungen, Powerbars, all dies führte dazu, dass immer weniger Radfahrer am Kiosk Rast machten. Bis heute hat der Kiosk daher ganz schön an gelber Strahlkraft verloren.

Zeit für Hannes und mich dort einmal hinzufahren und unsere Tour beginnen zu lassen. Die Tour war dann eher kurz, das Bier aber gut.

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Kiosk Vinckeplatz

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Gestern Nachmittag am Atomkraftwerk mit den Küs

IMGP0542Gestern war die “Große Weserrunde“, eine RTF über 300 km von Rinteln entlang der Weser nach Hannoversch-Münden und auf der andren Weserseite wieder zurück. Demnächst schreibe ich ein wenig mehr darüber. 

Nach etwa 240 km, am Campingplatz in Polle haben wir uns getrennt, ich bin mit den Küs die alternative Strecke entlang der Weser gefahren (länger aber weniger Höhenmeter) und die anderen haben die Strecke durch die Hügel über Aerzen zurück nach Rinteln genommen. Plötzlich tun sich die Wälder vor uns auf und geben den Blick frei auf das Atomkraftwerk Grohnde. 

As AKW Grohnde sieht aus wie ein AKW in Deutschland eben aussieht, aber eben nicht alle AKWs in der Welt: rund.

AKW Grohnde

Währenddessen zum Beispiel ein japanisches AKW  eher eckig ist:

Ich hatte dieses runde Element völlig vergessen, für mich war es wie eine Zeitreise in die Siebziger, als AKWs und NATO Aufrüstung die beherrschenden Themen der Zeit waren. Insofern war dieses AKW auch der Höhepunkt einer Radzeitreise in die Vergangenheit, denn auch die Campingplätze und Orte entlang der Weser an denen wir vorbei kamen und Rast machten sahen aus wie eine Miniaturwelt der Siebziger Jahre: 

Fast 300 km lang gab es, von dem AKW, einer Regipsfabrik direkt am Campingplatz Himmelspforte, der Porzellanmanufaktur Fürstenberg im Ort gleichen Namens und einem Gebäckhersteller namens “XOX” (deren widerliche Kekse es bei alten Leuten in meinem Familienkreis zu Kaffee gab) keinerlei nennenswerte Industrie.

Das beste waren allerdings die zahlreichen Campingplätze mit angeschlossenen Ausflugslokalen die wir angefahren haben. Während heute fast jedes Restaurant oder Cafe “Country Club Quelkhorn” oder “Wellness Terrasse Wilstedt” etc. heißt, gab es dort kein einziges englisches Wort zu lesen, selbst die Verbotsschilder waren auf Deutsch und wiesen in der strengen Sprache der Fünfziger darauf hin was alles nicht erlaubt ist: “Es ist verboten warmes Wasser von den Toiletten mitzunehmen”. “Besuchen der Gäste des Campingplatzes nur gegen Gebühr”. Das ganze garniert mit aberwitzigen Fliesen, Möbeln aus der Wirtschaftswunderzeit, Gardinen wie aus “Madmen” und Wimpeln und Pokalen mit dicken Staubschichten.

Ich fühlte mich auf einmal sehr jung. Nach dreihunter Kilometer war dieses Gefühl komplett verfolgen und ich fühlte mich nur noch sehr alt.

 

 

 

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Abends auf dem Deich

… auf der Rückkehr von der Abendrunde über Fischerhude, Vorwerk, Buchholz, Nintendo Wiistedt etc. .. das übliche halt aber in unüblich großer Zahl. Ganz langsam fühlt sich das hier wie Heimat an, auch wenn Silke heute fast nur über Berge in Frankreich erzählt hat und das irgendwie nicht zur Strecke passte, bis auf diese brutale Rampe hoch über die Autobahn vor dem Platzhirsch. Und gerade, wenn man gut in Form ist und alles passt. da sagt der Sommer “vorbei!” und knipst abends das Licht früher aus.

IMGP0530 Strava

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Road to Mont Blanc

pass

Danke an David und Domenic für den Hinweis auf dieses Video. 1.000 Kilometer und 20.000 Höhenmeter von Italien über die Schweiz nach Frankreich durch die Alpen. Von der Distanz her wie das Transalprennen aber alles in einem Rutsch: 53 Stunden.

 Kommentar David: “…. But the support car is really cheating. Spare clothes, spare
batteries, spare wheels, etc., etc. … Rain .. then a change into dry.”
gear.

san boldo

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For Sale: Romani Pappagallo Non Mercie RH60

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Das Romani ist einer meiner liebsten Aufbauten (neben dem Reus, dem Umberto Dei, dem blauen Basso, dem Union und noch ein paar anderen…) und ich hatte es bereits Anfang des Jahres an einen guten Freund verkauft. Der mittlerweile eine Karriere in der Automobilindustrie anstrebt und deswegen das Romani zurückgab. Also noch einmal: Romani for sale:

“Non Mercie” ist nicht französisch für “Nein Danke”, sondern französirisiertes Englisch für “No Mercy” oder endlich auf Deutsch: “Keine Gnade”. Dieses Rad ist in gewisser Weise eben gnadenlos.Nicht so sen Preis: €400 VB.

Der Rahmen hat ein Größe von 60 cm, ist also etwas für sportliche Menschen zwischen 1,80 und 1,90. 

Den Romani Rahmen hatte bei Ebay günstig gekauft. Das ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Romani als Marke nicht den Bekanntheitsgrad wie andere italienische Traditionshersteller hat. Über den Rahmen habe ich mich schon an anderer Stelle auf diesem Blog ausführlichst ausgelassen. Da er ganz ohne Aufkleber ist, sollte auch der Aufbau schlicht und simpel sein, in zweierlei Hinsicht: Erstens wollte ich nicht schon wieder ein halbes Vermögen ausgeben, dass eins.erstens nur in der Garage steht bis ich es eins.zweitens dann mißmutig verkaufe und zweitens kommt für so etwas sowieso nur ein Singlespeed Aufbau in Frage, alles andere verschandelt leider die simple Optik, auch wenn es denn noch so funktionell sein soll. Und drittens gab mir das auch die Gelegenheit, frei von jeglichem Gruppenzwang und Epochendenken einfach alles aus den Kisten im Keller dranzubauen, das mich schon lange anschreit: “Benutze mich, Baby!” 

Dann machte ich mich daran, die Muffen und Pantos neu auszumalen, das meiste in rot ein wenig in blau. Andere Farben als solche die ohnehin schon am Rahmen sind dürfen hier auf keinen Fall hinzugefügt werden. Das ist ja ein Rad und kein Regenbogen! 

Aus den Kellerkisten kam dann ein sehe schöner und schlanker 3ttt Umbau mit dem passenden 3tt Lenker darn. Dieses ist mit 38cm recht schmal, damit man sich gut in der Stadt an stehenden Autos vorbeimogeln kann. Ich wollte auf keinen Fall normale Rennradbremshebel mit Bremsen vorne und hinten montieren. Andererseits wollte ich auch nicht wie eine Rakete ohne Bremsfallschirm durch die Strassen fahren. Die Lösung bestand darin, einen Crosser Bremshebel (Tektro RL720) oben am Lenker zu positionieren der die Hinterradbremse bedient. Damit bleibt vorne alles frei und aufgeräumt, da die Bremshülle fast komplett durch das Oberrohr läuft. Der Lenker ist damit voll präsent und die Bremsaufnahmelöcher an der Gabel habe ich versiegelt und ebenfalls rot lackiert. So kommt die Optik relativ nahe an die eines Bahnrades. Eine Shimano 6203 Bremse ist schön klein und fällt nicht weiter auf. Die Bremskraft ist gearde mal ausreichend, aber eine moderne Dual Pivot, wie z.B. eine Campagnolo Veloce wirkt da einfach zu klobig. Warum hat das eigentlich noch nie jemand vorher gemacht – die meisten Fixies haben ja die Bremse, wenn sie eine haben, vorne.

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Andere Teile, wie der Ritchey Logic Streem Sattel in weiß, die sehr ungewöhnliche SR Sattelstütze, das Lenkerband in schwarz im blauen Punkten, die Gipiemme Dual Sprint Pedalen sind aus der Kiste. Die Campagnolo Centaur 10speed Kurbel hatte ich sehr lange an meinem Union Fixie gefahren, dies aber nun mit einer älteren Chorus Kurbel verschönert. Ich mag die Campa Kurbeln an Fixies da sie in der Regel sehr filigran aussehen. 

Als Laufräder habe ich nun Shimano 600 EX Naben mit Mavic GP 4 Felgen für Schlauchreifen, schwarz eloxiert
und Vittoria Schlauchreifen vorne und hinten: Continental Sprinter verbaut. Die 6-fach Kassette habe ich so gelassen, man kann nun die Kette auf eines der Ritzel legen, je nachdem wie man das braucht – für die Stadt, für die Hügel oder für die Landstrasse. Die Kette spring nicht ab, klappt alles prima. Und selbst wenn, da hinten ein Schnellspanner verbaut ist kann man das schnell wieder ausrichten. 

Nun gut, aber wie fährt sich das Ding denn nun? Ziemlich brutal. Also erst einmal ist es relativ leicht, nämlich nur 8,6 kg. Ja ich weiß, wir haben alle zuhause ein leichteres Canyon ode Rose oder Müsing stehen, aber man muss dies natürlich auch im Zusammenhang mit der Zeit sehen in denen die meisten Komponenten gefertigt wurden. Allein der Rahmen wiegt 3,3kg. Also die Kiste hat jedenfalls ordentlich Schwung und Vorwärtsdrang. Man kann das Teil gut beschleunigen, in den Kurven liegt es auch gut und macht keine Zicken. Trotzdem ist es möglich auch mal die Hände vom Lenker zu lassen und freihändig zu fahren.

Ich mag das Romani wirklich sehr. Es ist nur nicht ganz so schön wie das Union und bei weitem nicht so schön wie das Basso, deshalb werde ich mich beizeiten wieder von ihm trennen müssen. Kann mir jemand dabei helfen? 

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ROMANI PAPPAGALLO Stahlrahmen RH60 c-c, ca. 1990

  • + Komplettgewicht etwa 3.300 Gramm mit Gabel
  • + Chromgabel 1 Zoll Columbus Forcella Originale mit Romani R Panto und Campagnolo Ausfallenden
  • + Schaltsockel am Unterrohr
  • + Flaschenhalteraufnahme am Unterrohr
  • + Im Oberrohr verlegte Bremszugführung (vermutlich für die komplette Hülle, nicht nur den Zug)
  • + Sitzrohr für 27,2mm Sattelstützen, also vermutlich Columbus SL
  • + Romani Schriftzüge an der Aufhängung der Sitzstreben
  • + Anlötumwerfer
  • + Schaltzugführung unter dem Tretlager in Rohrführungen
  • + Columbus Tretlager
  • + Aufnahme für Innenimbus Bremsen
  • + Verchromte Ketten- und Sitzstreben
  • + Campagnolo Ausfallenden mit integriertem Schaltauge
  • + Alle Decals entfernt.

dd

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